


Gundelshausen ist immer noch der "ziemlich ansehnliche, reinlich gestaltete, meist aus stadtlichen Bauernwohnungen bestehende Weiler", wie er schon in der Ortsbeschreibung des Oberamtes Sulz beschrieben worden ist. Zutreffend ist nach wie vor der nächste Satz in der alten Chronik: der Ort gehörte von den ältesten Zeiten her zu Dornhan "und teilte dessen Schicksale". In Gundelshausen säumen herrschaftliche alte Gebäude die Straßen.Viele der Häuser sind liebevoll saniert und erhalten so die Idylle des Weilers.


Eine große Gärtnerei Mewes und der Gartenbaubetrieb Bauschert passen in die Struktur des kleinen Ortes. Hartmut Bauschert ist auch ein Künstler. Seine Holzskulpturen zieren seinen Garten.
Die Produkte zweier Bauernhöfe, die sich als Selbstvermarkter ein zweites Standbein geschaffen haben, sind weitum beliebt. Im Bauernhaus führt Anita Mutschler, die selbst schlachtet, "Anitas Hoflädle", Thomas Lober bietet frische Hühnereier und weitere Erzeugnisse an.
Die Dorfgemeinschaft ist intakt, eine Organisation gleichen Namens sorgt dafür, dass Gundelshausen nach außen hin vertreten wird - und ab und an wird auch ein Festle oder der schon traditionelle Dorfausflug organisiert.

Die Geschichte der Stadt Dornhan und von Gundelshausen aus dem Findbuch Teil I des Stadtarchivs Dornhan, erfasst von Dipl.-Archivar Armin Braun, Kreisarchiv beim Landratsamt Rottweil, finden Sie hier.
Das Haus der Geschichte BW beschäftigt sich mit der Geschichte von Baden, Württemberg und Hohenzollern seit 1800.
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