

Marschalkenzimmern ist mit 950 Einwohnern der größte Stadtteil. Der Ort wird an seiner langgezogenen Ortsdurchfahrt von zwei Schulen und zwei Kirchen markiert: dem "alten" Schulhaus, das heute als Grundschule genutzt wird, dem "neuen" Schulhaus, das jetzt als Vereinsheim viele Funktionen erfüllt, der schönen kleinen alten Kirche inmitten des Friedhofes, heute als Friedhofskirche genutzt, und dem neuen modernen Gotteshaus, der Christuskirche.
Marschalkenzimmern ist eine Wohngemeinde. Fast alle größeren landwirtschaftlichen Betriebe sind vor Jahren ausgesiedelt, sodass im Dorf selbst kaum noch Landwirtschaft zu finden ist. In einem kleineren Gewerbegebiet im Niedertal befinden sich drei Betriebe der Metall- und Kunststoffbranche.

Der lange Ortsname Marschalkenzimmern hat seinen Ursprung wohl durch die einstigen "Herren von Zimmern", deren Schloss im Garten hinter der heutigen Volksbank gestanden hat.
Ein in jüngerer Zeit neu angelegter "Schlossplatz" erinnert zum einen an dieses Schloss, zum anderen auch mit einer Gedenktafel an den berühmten und fast schon legendären Pfarrer Köhler, der in Marschalkenzimmern längere Zeit gewirkt und der vom Ort und von vielen Orten der Umgebung sehr realistische Chroniken erstellt hat. Die "Köhler-Chronik" von Marschalkenzimmern liegt mit einem Bilderanhang in gedruckter Form vor.
Teils restaurierte alte, teils neu erstellte Brunnen verschönern den Ort. Die neue Mühlwieshalle beim Sportgelände erweitert das sportliche und kulturelle Angebot. Eine Feriensiedlung "Alte Reute" aus Blockhäusern befindet sich am Ortsrand in Richtung Weiden.
Reger Betrieb herrscht im Seminar-Hotel Löwen. Der Hotel-Gasthof hat durch seine Kapazität die Möglichkeit, größere Gruppen zu beherbergen und ist für Seminare mit modernster Technik ausgerüstet. Auch für Hochzeiten und Familienfeiern bietet das Hotel den geeigneten Rahmen.
In einem ehemaligen Bauernhaus an der Hauptstraße haben die Schmuckdesigner Thomas und Nancy Rall ihre Werkstatt und einen kleinen Ausstellungsraum.
Gerhard Röhner
Rathaus
Fon: 07455 1361
rathaus.marschalkenzimmern@dornhan.de
Die Geschichte der Stadt Dornhan und von Gundelshausen aus dem Findbuch Teil I des Stadtarchivs Dornhan, erfasst von Dipl.-Archivar Armin Braun, Kreisarchiv beim Landratsamt Rottweil, finden Sie hier.
Das Haus der Geschichte BW beschäftigt sich mit der Geschichte von Baden, Württemberg und Hohenzollern seit 1800.
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